Wolfsfrau

Wolfsfrau Retreat Schweden

Für wen ist das Wolfsfrau-Retreat gedacht?

Das Retreat ist für alle gedacht, die sich zwei Fragen stellen:

1.Wer bin ich wirklich, ohne meine Rollen, die ich spiele?

2.Warum bin ich hier?

Wenn du dir diese Fragen stellst, dann könnte dir der „Pfad der Wölfin“, den du hier in Schweden mit mir gehst, Antworten geben oder dich zumindest auf deinen Weg bringen.

 

Es geht darum, dein SELBST, das Ursprüngliche, das Wilde in dir wiederzufinden, darum bist du hier (2.Frage beantwortet). Klingt einfach, ist aber ein Prozess, der seine Zeit braucht. Die Generation meiner Eltern hat sich diese Frage, warum bin ich hier, eher weniger gestellt, sie hatten andere „Sorgen“. In meiner Generation, die um 1960 Geborenen, war es aufgrund des Wissens und des Zugangs dazu bereits möglich sich über das SELBST und seine unglaubliche Bedeutung zu informieren. Für mich persönlich war es ein langer Weg herauszufinden, dass es dieses SELBST, mein mangelndes SELBST–WERT-GEFÜHL war, das ursächlich war für meine Depressionen, meine Panikattacken und meine ständige SELBSTüberforderung bis hin zum Burnout. Vielleicht denkst du jetzt, kann mir nicht passieren, ich bin SELBSTbewusst, dann kann das natürlich sein. In den meisten Fällen handelt es sich dabei aber um das EGObewusstsein. Dazu mehr, wenn du hier bist, wenn du magst. Es gibt zu diesem Thema einen sehr schönen Film mit Bruce Willis „The Kid“ (Walt Disney).

Jeder besitzt es, dieses SELBST, es kann nicht verloren gehen. Es ist so etwas wie der göttliche Funke in uns. Er ist bei dem einen mehr und bei dem anderen weniger verschüttet und es spielt keine Rolle, aus welchem Elternhaus du kommst. Wie gesagt, der eine muß tiefer schauen als der andere oder etwas länger, aber jeder muss schauen.

Das Leben wird dich immer wieder daran erinnern, wird Zeichen setzen, in welcher Form auch immer.

Gnothi seauton – Erkenne dich selbst, Inschrift am Apollotempel in Delphi (Mitte des 5.Jahrhunderts v.Chr.) Als Urheber der Aufforderung zu menschlicher SELBSTerkenntnis galt in der Antike der Gott Apollon selbst.

In den Turbulenzen unserer Zeit kannst du leicht zur Beute werden ohne ein klares Gefühl für deine eigene Identität, Kompetenz und Wertigkeit, deine Würde und das Wissen darum.

Die Stabilität, die du in der Welt nicht finden kannst, musst du in dir selbst finden. Darum geht es und darum wird es in Zukunft immer unausweichlicher gehen. Das SELBST, das Ursprüngliche in dir, gibt dir diese Stabilität, gibt dir Sicherheit, SELBSTSICHERHEIT. Selbstverständlich kannst nur du allein dieses SELBST in dir finden und hinter seinem Besitz steht eine Leistung.

Um dieses SELBST zu finden, ist es wichtig, „Knochen zu sammeln“, mit den Worten von Clarissa Pinkola Estes aus ihrem Buch „Die Wolfsfrau“ gesprochen.

Wir alle tun das, unser ganzes Leben lang, Knochen sammeln. Wir sammeln viele Erfahrungen, wir reflektieren unsere Erfahrungen auch, wir führen ein erfolgreiches oder weniger erfolgreiches Leben, auf das wir stolz oder weniger stolz sind, sind gut organisiert oder weniger organisiert aber irgendwo in uns, gibt es etwas, was uns nicht zur Ruhe kommen lässt. Manchmal haben wir das Gefühl, immer wieder in die gleichen Fallen zu tappen, uns im Kreis zu drehen. Dann ist es gut, einer Fährtensucherin zu begegnen, einer mit einer guten Nase, einer, die Zuhören kann, mit allen Sinnen auch das hört, was du nicht sagst oder was deine Augen sagen. Manchmal brauchen wir diese Weise, alte und achtsame Führerin, die Spurensucherin aus dem Wald. Sie setzt alles zusammen und lässt durch ihren „Gesang über den Knochen“ die Seele wieder lebendig werden.